Zuschüsse und Preise

Neun von 16 Bundesländern gewähren Familien, deren Einkommen unter einer bestimmten Grenze liegt, Zuschüsse zur Familienerholung. Dazu gehören die Bundesländer Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Nieder­sachsen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Die Höhe der öffentlichen Zuschüsse ist von Land zu Land verschieden. Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein überarbeiten derzeit die Förderrichtlinien zur Familienerholung. In Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen gelten besondere Förderbedingungen, die in den Ländern zu erfragen sind. Vor Antritt der Reise kann entweder für jedes Kind oder für jedes Familienmitglied ein Zuschuss beantragt werden. Dies ist allerdings nur in dem Bundesland möglich, in dem die Familie ihren ständigen Wohnsitz hat. Die Anträge für diese Individualzuschüsse werden meist von den Wohlfahrts- und Familienverbänden auf Orts- oder Landesebe­ne, von den örtlichen Jugend- oder Bezirksämtern, vereinzelt auch von den Trägern direkt bearbeitet. Zum Teil sind auch die Sozialministerien zuständig. Einige Träger von Familienferienstätten haben einen eigenen Sozialfonds oder können über Spendenmittel kleine finanzielle Unterstützungen in besonderen Situationen weiter­geben. Fragen Sie nach! (Stand 31.12.2020)

Ermäßigte Preise

Die Familienferienstätten der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung sind gemeinnützige Einrichtungen und wenden sich besonders an Familien, die bestimmte Kriterien erfüllen. Gemeinnützig bedeutet, dass unsere familienfreundlichen Preise steuerbefreit sind und wir so besonders Familien mit kleinen oder mittleren Einkommen unterstützen können. Mit dem hier bereitgestellten Rechner können Sie herausfinden, ob die begünstigten Preise auch für Sie zutreffen (Berechnungsgrundlage sind die Regelsätze, die ab 1. Januar 2021 gültig sind).

Ermitteln Sie jetzt, ob für Sie die ermäßigten Preise gelten

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